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Der Gemeindeverband Nea Zihni / Provinz Fyllida

Gemeindeverband Nea Zihni - Provinz FyllidaAllgemeiner Überblick
 
Der Gemeindeverband Nea Zihni (Aussprache: Síchni) umfaßt zwischen der im Norden gelegenen Bergkette Menikios und dem südlich verlaufenden Fluß Strymonas ein Gebiet von insgesamt ca. 275 Quadratkilometern. Gemäß der letzten Volkszählung (2001) leben hier knapp 11.000 Einwohner.
Die Lage des Gemeindeverbandes können sie auf der Karte der weiteren Umgebung sehen. Einen Gesamteindruck vom Verwaltungssitz des Verbandes vermittelt das Luftbild des Dorfes Nea Zihni.

Nach dem zwangsweisen Zusammenschluß Ende 1998 gehören dem Gemeindeverband Nea Zihni mit Verwaltungssitz im gleichnamigen Dorf Nea Zihni nun insgesamt 14 vormals selbständige Gemeinden an:  Agios Hristoforos, Agriani, Anastasia, Dimitra, Draviskos, Gazoros, Mavrolofos, Mesorrahi, Myrkinos, Myrrini, Nea Petra, Nea Zihni, Sfelinos und Tholos. (Hinweis: "z" wird wie ein weiches "s", "h" wie "ch" ausgesprochen. Mehr erfahren Sie unter Gemeinden.)
Die Mehrzahl der Einwohner ist in der Land- und Viehwirtschaft beschäftigt. Die lokalen Hauptkulturen sind Tabak, Baumwolle, Getreide, Zuckerrüben und Tomaten. Ab 1980 wurden zahlreiche neue Olivenhaine angelegt und in letzter Zeit lebte auch der Weinbau wieder auf, überwiegend zur Produktion lokaler Weine und Spirituosen (Tsiporo). In den Dörfern Anastasia und Gazoros werden traditionell Kirschen angebaut, in geringerem Umfang auch Birnen, Äpfel und Pfirsiche. In etlichen Dörfern werden noch immer Mandeln produziert, welche jedoch aufgrund der Marktlage aus wirtschaftlicher Sicht praktisch keine Rolle mehr spielen.
Ebenfalls aus wirtschaftlichen Gründen wurde der Anbau von Mais seit den 90er Jahren fast völlig aufgegeben. Vereinzelte Versuche, alternative Kulturen einzuführen, scheiterten hauptsächlich an der völlig unzureichenden bzw. nicht existenten Infrastruktur sowie der schizophrenen europäischen Landwirtschaftspolitik. Inzwischen befinden sich die meisten Bauern der Region in einem wirtschaftlichen Teufelskreis, mit all den Folgen welche eins der ärmsten und am Wenigsten entwickelten Gebiete Griechenlands kennzeichnen.

Statistische Daten der Volkszählung 2001

Gemeinde
(ehemalig)
EinwohnerFläche
(Hektar)
Ag. Hristoforos3901224,5
Agriani4483283,7
Anastasia3621794,3
Gazoros1.6661845,2
Dimitra4901252,0
Draviskos1.6602681,4
Tholos9182221,1
Gemeinde
(ehemalig)
EinwohnerFläche
(Hektar)
Mavrolofos6521022,0
Mesorrahi4201254,2
Myrkinos370889,6
Myrrini318979,6
Nea Zihni2.4214705,7
Nea Petra3891569,4
Sfelinos4482720,2

Laut Ergebnis der Volkszählung 1961 lebten damals in dem Gebiet des heutigen Gemeindeverbands Nea Zihni 17400 Einwohner, während 2001 nur noch knapp 11.000 Bürger gezählt wurden. Zwar weisen die Ergebnisse der Volkszählung 2001 erstmalig seit 1991 wieder einen Zuwachs von insgesamt ca. 500 Einwohnern aus, jedoch nimmt die Zahl der "aktiven" Stammbevölkerung ständig ab. Einerseits wird die Abwanderung besonders der jüngeren Einwohner mathematisch durch den ständigen Zustrom von Ausländern, überwiegend albanischer, russischer und bulgarischer Staatsangehörigkeit, teilweise ausgeglichen. Andererseits zwingt jedoch der ständig wachsende Druck der billigen Arbeitskräfte auf den lokalen Arbeitsmarkt noch mehr Einheimische zur Ab- bzw. Auswanderung. Somit beschleunigt sich zunehmend nicht nur der wirtschaftliche, sondern nun auch der soziale und kulturelle "Absturz" der Provinz Fyllida.

Service-Zentrum der Gemeinde Nea Zihni

Service-Zentrum (KEP) der Gemeinde Nea Zihni

(Fotos: Kostas Stragkas, 2005)

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nea zichni
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